Winter im Sommer: Großglockner

Wenn man von Salzburg nach Kärnten will, sich dafür mehr als die üblichen zwei Stunden Zeit nimmt, das Navi von “schnellste Route” auf “kompliziertester Weg mit Aussicht” stellt und rechtzeitig einen Winterpulli einpackt, gibt es eine wirklich sehenswerte Alternative zur A10: die Großglocknerhochalpenstraße.

Nun denn: wir haben Urlaub. Also mal auf bequem vorbeischauen, beim höchsten Berg in unsrer Nähe. Hier ein paar Eindrücke davon.

Der geneigte Beobachter wird schon alleine an der Bildanzahl erkennen, dass mich die Murmalan (und der Schnee im Juli!) besonders fasziniert haben. Angesichts nicht vorhandener Menschenscheue scheint es allerdings vermessen, von Wildtieren zu sprechen. Liabe Viecherln!

Noch ein paar Eckdaten: Wir sind um ca. 18:30 Uhr von Salzburg kommend bei eher schlechtem Wetter in das Nationalparkgebiet eingefahren. War aber perfekt: keine Leute! Oben hatte es 1°C (plus …)

Summertime – Partytime

Wenn Stunden wie Sekunden verfliegen und der Abend viel zu früh endet, dann hat wirklich alles gestimmt. So geschehen bei der jüngsten Gartenparty von Larissa und Holger. Selbst das herbstliche Juliwetter war uns wohlgesonnen.

Herzlichen Dank für die Einladung, die netten Gespräche, die anti- und alkoholischen Getränke, besprochene Erinnerungen und Einblicke.

Ein Tag am Meer: Motorboot in Kroatien

Selbst ein Boot zu steuern war seit ich mich erinnern kann ein Traum.

Mit dem [intlink id="186" type="post"]Küstenpatent[/intlink] habe ich im Mai die Grundlage für den ultimativen Wasserspaß geschaffen. Jetzt, im Juli, war es endlich an der Zeit, mit Elke und einem Sportboot das Gebiet zwischen Poreč und Rovinj zu erkunden. Den wertvollen Tipp für das passende Boot hat mir der Küstenpatent-Kollege Walter gegeben. Und es hat sich sein Hinweis (“Pass auf, des Boot fliagt ob wie a Raketn”) bestätigt.

Langsam fahren: ganz schwierig, bockiges Teil.
Schnell fahren: allergrößte Verlockung, kaum zu widerstehen.
Vollgas fahren: Respekt – vielleicht beim nächsten Mal …

Hier ein paar erste Eindrücke – der nächste Ausflug folgt bestimmt.

Für die Benzinbrüder und -schwestern: Es war eine Guernsey 20 (ca. 6.5 Meter), 235 PS, Höchstgeschwindigkeit 55kn (ca. 100 km/h).

Kapetan Gerold: Küstenpatent

Urlaub am Meer: Seit ich mich erinnern kann, ist das für mich der Inbegriff von Urlaub. Und Elke geht es gleich. Mit dem [intlink id="293" type="post"]Boot in Eigenregie aufs Meer[/intlink] zu fahren, war bisher mangels Berechtigung aber leider nicht möglich.

Diesen offenen Punkt habe ich jetzt erledigt und das internationale Küstenpatent in Kroatien erworben. Erworben: Haha, die ersten Lacher.

Lange war das kroatische Küstenpatent als “Doppelliter-Patent” bekannt. Sogar Filme haben gezeigt, dass gegen ein bisserl Kaffee (Minas Kava) und Belinkovac ohne viel Fragen dieses amtliche Dokument ausgehändigt wurde. Und das mag auch gestimmt haben.

Inzwischen gibt es den Schein nur gegen richtige Beantwortung nautischer Fragen. Beispiele gefällig?

  • Was bedeutet auf der Seekarte “67″?
  • Ist man in einer Bucht, die nach Südosten offen ist, bei einem Jugo (=Wind) sicher?
  • Auf welchem Kanal (UKW) setzen Sie ein Mayday ab?
  • Bitte knüpfen Sie einen Palstek.
  • Ist das Leuchtfeuer auf Pos. xxx aus der Position yyy sichtbar und wie sieht es aus?
  • Welche Lichter kennzeichnen ein tiefgangbehindertes Wasserfahrzeug?
  • Zwei Segelboote mit Wind von Steuerbord und ein Fischer fahren auf kreuzenden Kursen. Wer hat das Wegerecht?

Vor einer Woche hätte ich keine Frage davon beantworten können. Und Minas-Kava- oder Belinkovac-Verlangen hätte ich bei den Prüfern nicht gespürt. Daher war die 3-tägige-Vorbereitung über das USI bei Michael Menard und ein bisserl Strebern sicher schlau. Nicht zuletzt wegen der Sicherheit.

Prüfung geschafft. Fehlt nur noch ein gutes Charter-Angebot!

Einladungen, Tipps und Glückwünsche bitte an mich.

PS: Setz sen. hat auch bestanden!

Villacher Fasching 2011

Feiern können sie, die Villacher!

Gemeint sind nicht die Villacher Faschingsitzungen, die immer langweiliger werden (man bedenke: die Fernsehübertragung ist ein Zusammenschnitt der Highlights). Nein: Der Umzug, die Lokalparties, die Leute.

Durch leckere Getränke fallen die Barrieren, die auch sonst fallen. Aber in Kombination mit der Verkleidung wird es richtig lustig. Einige Belege dazu:

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[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=wGoQCjFd5fI[/youtube]

Bis zum nächsten Jahr!

3. Skitour: Von Heiligengeist aufn Dobratsch

Hui, wieder eine Steig(er)ung: Die erste Tour mit mehr als 800 Höhenmetern!

Start in Heiligengeist auf 920m mit dem Ziel Rosstratten Stüberl (1733m).

“Wir gehen die Familienauffahrt auffe, weil de is nit so steil”, sagt Felix, der Bergfex. Es war eigentlich immer ziemlich steil und manchmal sogar sehr. Nur die letzten Meter oben zur Hütte sind flach, aber da haben wir uns mit Elke verlaufen. Deswegen wars dort auch steil. Dafür konnten wir dann zur Hütte schon abfahren.

Und außerdem hat die Bratwurst in der Rosstratten Stüberl allen geschmeckt. Dem Felix, weil er solange auf uns gewartet hat. Und Elke und mir, weil wir a bissl einen Umweg gegangen sind.

Ich habe mich beim runter fahren wieder gewundert, wie weit wir eigentlich rauf gegangen sind. Vorher kann man das nicht glauben. Gott sei Dank!

Lange runtergefahren sind wir aber auch, weil der Schnee unterhalb von ca. 1200m ziemlich gepickt hat – es hatte zwischen 3° und 7° plus.

Schön wars. Wobei: Die Tour zur [intlink id="115" type="post"]Bertahütte [/intlink]war idyllischer. Es ist dort einfach ruhiger und näher am Berg als am Tal. Aber dort gibt’s halt auch keine Möglichkeit, mit dem Auto bis zur Hütte zu fahren …

Hier noch ein paar markante Punkte der Tour und Fotos.

[mappress mapid="4"]

2. Skitour: Bertahütte (Mittagskogel)

Der Ehrgeiz hat uns nach der [intlink id="88" type="post"]ersten Tour[/intlink] gepackt. Es musste also wieder sein – aber diesmal mit einer Hütte als Ziel.

Blöderweise eine, die (aus Anfängersicht) hoch oben liegt. Die Bertahütte auf 1567m. Höhendifferenz, die es zu überwinden galt: 725m auf ca. 8km Länge…

Das haben wir zu Beginn nicht geglaubt (Felix) bzw. unterschätzt (Gerold) bzw. es darauf ankommen lassen (Elke).

Es war anstrengend, hat sich aber ausgezahlt. Nicht zuletzt wegen der Kässpätzle, dem Bier, dem kalten Saft, der heißen Suppe und der leckeren Nachspeise. Herzlichen Dank an den bergküchenerprobten Hüttenwirt Christian.

Aufstiegszeit etwas über 3 Stunden, Abfahrt gute 30 Minuten. Hier ein paar Impressionen:

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Und das war ein Teil der Abfahrt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=gfpinv4SnY8[/youtube][youtube]http://www.youtube.com/watch?v=Qj3UGOL0HjI[/youtube]

Für etwaige sportliche Nachahmungen die Koordinaten:

[mappress mapid="3"]

1. Skitour: Bodenbauer bis Ogrisalm

Langlaufen ist anstrengend. Skifahren ist lustig.
Die ideale Kombination: Eine Skitour!

Erster Versuch: Vom Bodenbauer zur Ogrisalm unter Anleitung von Felix.
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Verlauf: ca. 400 Höhenmeter, etwas über 2 Stunden Aufstieg, 30 Minuten Abfahrt.
Ergebnis: Perfekt gelungen, alle (Elke, Felix, Gerold) verschwitzt und müde.

Hier die Fotos:

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Und ein Video von der Abfahrt:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=_0cSWNXfzV0[/youtube]

Vielen Dank an Doris und Felix für die geliehenen Ski – und an Mamiza für die Stärkung!

Eislaufen am Keutschacher See

Spiegeleis am Keutschacher See: Die perfekte Ausgangsbasis für einen guten Rutsch!

[youtube]esEWqFq3xLQ[/youtube]

Das Schöne: Der Keutschacher See wird von keinem Eislaufverein betreut, dh. es gibt keine Kassa, keine Warteschlangen, kein von Autos mit Pflügen zerkratzes Eis. Einzig aufpassen muss man, wo man parkt, weil die Polizei gerne “Parkgebühren” einhebt.

Und die goldene Regel: Immer dort über das Eis fahren, wo man Spuren sieht, die nicht plötzlich enden …

Diesjährige Höchstgeschwindigkeit am Eis: 32km/h (ist aber nicht am Video)

Noch ein paar Eindrücke:
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