Reklamation wegen temporärer Spompernadeln

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben Anfang 2011 das Modell „Adrian, kerngesund“ bestellt, dass Sie uns früher als vereinbart am 14. Oktober 2011 geliefert haben. Wir haben uns sehr exakt an Ihrer Vorgaben (minutiöse Einhaltung der Schlaf- und Essenszeiten, Zuneigung, etc.) gehalten und haben dennoch ein kleines Fehlverhalten festgestellt.

Seit wenigen Tagen tritt jeweils zwischen 19:00 und 22:00 Uhr eine Unregelmäßigkeit auf, die uns als Elternteile die zugesicherte Freizeit nicht mehr erlaubt. Die Ursache ist für uns derzeit nicht eruierbar, jedoch lässt sich das unvorhergesehene Verhalten beliebig reproduzieren.

Wir haben es mit einem Neustart (warme Nahrung, Liebe, etc.) versucht, jedoch ist es wie verhext. Ihre Hotline ist zunächst von einer Fehlbedienung ausgegangen, dies konnten wir jedoch inzwischen ausschließen. Erfahrene User (Elternteile, Nenntanten) konnten in der angegebenen Zeit ebenfalls kein normales Verhalten (Schlaf) herbeiführen. Die Quelle des Fehlers können wir wie angeführt nicht feststellen, jedoch finden Sie in der Beilage die Schallquelle des Übels.

Wir ersuchen um ehest mögliche Behebung des Fehlers. Ein Austausch kommt für uns auch im Falle der Zurverfügungstellung eines Ersatzkindes für den Reparaturzeitraum nicht in Frage. Wir wollen auch keinen Ersatz in bar sondern unbedingt die Behebung vor Ort. Ich erinnere auch an die gesetzliche Gewährleistungsfrist, die nach 6 Wochen definitiv noch nicht überschritten ist.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe,

Gerold Setz

Taloma?

Noch hat Adrian sich nicht für einen Kosenamen für seine Villacher Großeltern entschieden. “Bergoma” (und analog dazu “Bergopa”) wie sie beim letzten Enkerl hießen trifft nach der Übersiedlung ins Tal ja nicht mehr zu. Und Taloma ist irgendwie auch zu wenig spezifisch. Und klingt in einer Silbe gesprochen etwas zu italienisch (“la Taloma ohee, …”).

Vorschläge sind willkommen. Zur Unterstützung die Fotodokumentation:

PS: Foto 1 zeigt die Nennomi Edith aus Schiefling.

Die Schotterstraße im Schlafzimmer

Der Adrian fährt gerne spazieren. Das wackelt so schön.

Aber im Winter um 19:00 Uhr quer über den Acker laufen, damit der Bursche in Schlaglochschlafstimmung kommt? Keine Lust!

Hilft nur, das Bett auf eine Wackelunterlage zu stellen. Voilà: fertig ist das Wackelbett zur Schlaglochsimulation.

Praktischer Nebeneffekt: So gewöhnt sich der Bua schon jetzt an zukünftige Bootsfahrten auf der Adria.

Wackelbett: Pimp it up!

@Hari: Das elektrische Universalgenie namens “Scheibenwischermotor” wäre jetzt noch ein gelungenes Add-On.

Strampelmeister

Adrian ist sehr beschäftigt. Mit Essen. Mit Schlafen. Mit Strampeln.

Zu unserer Freude (und Entlastung) lernt er immer besser, Tag und Nacht zu unterscheiden. Inzwischen hat er mehr als 3.5kg, und ist damit nicht mehr weit davon entfernt, den 3-Stunden-Ess-Zyklus in der Nacht auf 5-6 Stunden auszudehnen.

Strampelfotos und Besuchsdokumentation dieser Woche hier:

Hinter Gittern

Hinter Gitter

Soll noch einer sagen, der Beruf der Eltern wirkt sich nicht auf deren Erziehungsmethoden aus. Hier ein Beleg für diese Theroie aus Wien.

Mutter: Richterin
Vater: Logistiker
Sohn: Hinter Gittern, damit er nicht irrtümlich wegläuft!

Alexander: Halt durch, wir holen dich da raus!

Kalinichta Hellas!

Gestern im Ö1-Journal beim Autofahren: “… als neuer Ministerpräsidenten Griechenlands ist Filippos Petsalnikos im Gespräch…”.

Fast ange… vor lachen: das Pleiteland regiert von Bezahlnixdos!

Vielleicht ziehen die auch noch den Amkonto Waratnochplotz oder den Iwea Deneurolos aus dem Hut …

Gute Nacht, Griechenland.

Mengenrabatt auf Österreichisch

Die Post bringt kost’ allen was, oder wie ist das Motto noch gleich?

Heute hab ich 34 Briefe zur Post gebracht. Kurios dabei war das “Angebot” auf Mengenrabatt dieses Dienstleistungsunternehmens …

Hier der Dialog:

Ich: Grüß Gott, ich möchte diese Briefe aufgeben.
Postfähe (der weibliche Postfuchs): (zählt..) 34. Möchten Sie Briefmarken haben?
Ich: Nein, danke. Einfach nur aufgeben.
Post: OK. Wollen Sie selbst stempeln?
Ich (mit fragendem Blick): Nein, danke. Machen nur Sie.
Post: Das kostet dann 10 cent pro Brief extra.
Ich (staunend über den Mengenrabatt): Wie? Warum?
Post: Wegen der Menge.
Ich: Aha, wo ist die Grenze?
Post: Bei 30 Stück.
Ich: OK, dann nehme ich 4 und komme dann gleich noch einmal.
Post (offensichtlich entnervt über diesen Winkelzug): Gut, geben Sie her …
Ich: Danke.

Gut, dass die Regeln der Post nicht auch für andere halböffentliche Unternehmen gelten. Sonst würde man vielleicht auch bei der OMV einen Mengenzuschlag pro getanktem Liter bezahlen …

Erste Nominierung einer Nenntante

Adrian hat’s gut. Kann sich die Frauen nach Belieben aussuchen. Und sogar jede Art von Körpergeräuschen und Grimassen wird respektiert als liebevolle Geste empfunden. Ein bisschen Neid kommt da schon auf …

Aber er ist halt auch wirklich zum Verlieben, der Kleine.

Und so umworben wie er ist, hat er sich entschieden, Nenntanten zu nominieren. An erster Stelle steht nach einem Besuch voll Unterhaltung und professioneller Körperhygiene für Adrian: Dagi.

In dieser Woche sind wir den angepeilten Routinen trotz des sinnlosen Ereignisses der Zeitumstellung nach und nach näher gekommen. Alle 2-3 Stunden hat Adrian Hunger. Langsam lernt er, Tag und Nach zu unterscheiden (was allerdings am Esszyklus wenig ändert). Die Nächte jedenfalls werden weniger anstrengend, wobei das wohl auch wesentlich mit der Arbeitsteilung zu tun hat (2 Termine ich, 2 Termine Elke), die uns nachts jeweils 5-6 4-5 Stunden Schlaf am Stück erlaubt. Tagsüber ist Elke an Einsatz nicht zu überbieten. (Das Verfassen dieses Textes wurde durch dringende Bedürfnisse von Adrian bisher 4 x zu je ca. 15-45 Minuten unterbrochen. Ganz easy ist’s also noch nicht …)

Hier noch auf mehrfachen Wunsch (Grüß Gott an Jase) ein paar aktuelle Aufnahmen.

Ach ja, fast vergessen: Adrian wurde wieder neu vermessen!

Sonntag ist Maßtag

… und daher geht’s sonntags mit Maßband und Waage zur Sache.

Hier die jeweils aktuellen Körpermaße unseres Nachwuchses:

  • 15.01.2012: 60cm, 5.60kg
  • 02.01.2012: 59cm, 5.12kg
  • 11.12.2011: 56cm, 4.53kg
  • 04.12.2011: 55cm, 4.31kg
  • 27.11.2011: 54cm (kleine Wachstumspause), 3.99kg
  • 22.11.2011: 54cm, 3.82kg (kinderärztliche Vermessung)
  • 13.11.2011: 51cm, 3.57kg
  • 06.11.2011: 50.5cm (mit ein wenig Optimismus), 3.31kg
  • 30.10.2011: 50cm, 3.00kg

Adrian, Oktober 2011

Highlights und Normalität der Woche zwei

Schnell vergeht die Zeit. Zumindest kommt uns das momentan so vor. Bis 13. Oktober war unser Tagesablauf im Wesentlichen von Tag und Nacht bestimmt, wobei der Tag in erster Linie wach und die Nacht üblicherweise schlafend verbracht wurde. Das ist jetzt ein bisserl anders.

Der Kleine ist brav, keine Frage. Aber sein Rhythmus ist dem der erwachsenen Gesellschaft noch nicht so richtig angepasst. Wir sind aber am besten Weg – wir verstehen einander immer besser. Hier die wesentlichen Ereignisse dieser Woche:

  • Gemeinsames Spazieren (zu dritt). Selbst im Regen herrlich.
  • Elke und Adrian unterwegs in Schiefling: die Freiheit in vollen Zügen
  • Nabelschnur “abgeworfen”
  • Erste durchschlafene Nacht am 27.10. (00:00 Uhr bis 06:45 Uhr!)
  • Erste durchwachte Nacht am 28.10. (21:00 Uhr bis ca. 03:00 Uhr) mit Einschlafen gegen 3 …

Spannend: Heute war der kleine Alexander zu Besuch (siehe Fotos). Unglaublich, wie ein 9kg kleines Baby plötzlich riesig wirkt, wenn man selbst ein 3kg schweres gewohnt ist. Wir haben uns gefragt, warum der noch nicht spricht …

PS: Danke an Dani und Andi für die klassen Erinnerungsstücke!